Bruststraffung

Mastopexie

Bruststraffung* - Mastopexie

Im Verlauf des Lebens ändert sich durch den Alterungsprozess und das Erschlaffen des Gewebes, die natürliche Form der weiblichen Brust. Beschleunigt wird dieser Prozess noch durch starke Gewichtsabnahme und durch Schwangerschaften. Die Bruststraffung, unter Umständen in Kombination mit einer Brustvergrößerung, bzw. dem einsetzen von Silikonimplantaten, kann hier entgegenwirken. So kann man mit einer Bruststraffung die ursprüngliche Form der Brüste wieder herstellen und so wieder die Körperform einer jüngeren Frau erzielen. Wichtig für den Eingriff ist in erster Linie, dass das Wachstum der Brust abgeschlossen ist.

Was passiert bei einer Bruststraffung

Im wesentlichen wird bei einer Bruststraffung Gewebe, das altersbedingt oder durch zu großes Gewicht der Brüste erschlafft ist entfernt und der Operateur formt aus dem Rest oft unter Verwendung eines Implantates die neue Brust. Dabei werden die Brustwarzen inklusive der Nerven und der Bluversorgung versetzt, so dass meist die Stillfähigkeit erhalten bleibt und das normale Empfinden auch.

Was ist mit einer Bruststraffung möglich?

Mit einer Bruststraffung kann man Zeit ein wenig zurück drehen, zumindest was das jugendliche Aussehen der Brust und die Silhouette des Körpers betrifft. Der natürlich Alterungsprozess lässt sich natürlich nicht aufhalten, so dass das Gewebe im Laufe der Zeit wieder Erschlaffen wird und die Brust wieder hängt. Dies kann man dann ggf. mit einem weiteren Eingriff korrigieren.

Der Klinikaufenthalt bei einer Bruststraffung beträgt meist bis zu einer Woche. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt.
Im Einzelfall kann es sinnvoll sein vor einer Bruststraffung eine Mammogaphie zu machen. Damit kann man Risiken durch Gewebeveränderungen, die einen Einfluss auf die Bruststraffung haben könnten ausschließen. Mindestens 2 Wochen vor der Bruststraffung sollte auf Alkohol und Schlafmittel verzichtet werden. Zur Vermeidung von Wundrandnekrosen sollten das Rauchen mindestens 4 Wochen vor der Bruststraffung einstellen. Auch Blut verdünnende Schmerzmittel, die z.B. Acetylsalicylsäure enthalten (Aspirin) sollten Sie meiden, da diese die Blutgerinnung hemmen und damit die Wundheilung beeinflussen.
Die Bruststraffung selbst dauert meist 3-4 Stunden, wobei die Führung der Schnitte stark von den Wünschen und Gegebenheiten der jeweiligen Patientin abhängt. Meist werden 2 lange Schnitte gemacht. Einer um den Warzenhof und einer vom Warzenhof zur Brustfalte. Danach wird das Gewebe mit der Hautgestrafft und die überschüssige haut entfernt. Für die Formung werden bei der Bruststraffung oft auch Implantate eingesetzt. Die Brustwarzen werden mit Nerven und Blutgefäßen neu positioniert. Zu Letzt werden die Schnitte intrakutan vernäht und stützende Verbände angelegt.
Nach der Bruststraffung treten in den ersten Tagen Wundschmerzen, Blutergüsse und Schwellungen auf, die nach einigen tagen abklingen. Durch das Versetzen der Brustwarzen ist deren Empfinden einige Monate lang beeinträchtigt. Die Narbenbildung und mögliche Verhärtung des Gewebes kann 1-2 Jahre nach der Bruststraffung beurteilt werden, da bis dahin noch Verbesserungen eintreten und die Narben bis zur Unsichtbarkeit verblassen.
Wie bei jeder Operation, kann es auch bei der Bruststraffung an den durchaus großen Schnitten zu einer unerwünschten Narbenbildung zu Infektionen, Wundschmerzen und Blutergüssen, sowie zu dauerhaften Spannungsgefühlen kommen. Im Verlauf der Heilung kann es gerade bei größeren Eingriffen zu einem dauerhaften Gefühlsverlust der Brustwarzen kommen. Durch Gewebeveränderungen während des Heilungsprozesses zu kleinen Unterschieden bei der Form der Brüste kommen. Dies kann dann durch einen weiteren Eingriff wieder angeglichen werden. Durch die Versetzung der Brustwarzen kann es zu Störungen der Durchblutung kommen, was dann dazu führen kann, dass die Brustwarzen abgestoßen werden. Tritt dieser Fall ein muss körpereigene Haut transplantiert werden, um damit die Wunde zu schließen.
Einige Tage nach der Bruststraffung klingen die meisten Beschwerden schon ab und nach ca. 4 Wochen ist auch die volle Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt. Die Fäden lösen sich im Laufe einiger Wochen selbst auf uns Sie können wie vor der Bruststraffung duschen und wieder mit der normalen Körperpflege beginnen. Ein spezieller spezieller stützender BH unterstützt die Heilung und verhindert große Narben. In den ersten Wochen nach der Bruststraffung sollten sich ruhig bewegen und keine ruckartigen Bewegungen mit den Armen machen. Schlafen sollten Sie am besten auf dem Rücken und nicht auf dem Bauch. Auch sollten Sie vermeiden Sport zu treiben oder sich in sonst einer weise anzustrengen. Wechselduschen und alle Maßnahmen, die die Durchblutung anregen begünstigen den Prozess der Heilung nach einer Bruststraffung. Sollten die Schwellungen in den ersten Wochen nicht zurück gehen, haben sind ggf. Lymphdrainagen notwendig.
Eine genaue Angabe zu den Kosten einer Bruststraffung kann nur Ihr behandelnder Arzt nach einer persönlichen Untersuchung und einem Ausführlichen Beratungsgespräch machen, da die Kosten stark vom Aufwand der Bruststraffung und Ihren persönlichen Wünschen abhängen. Allgemein kann man sagen, dass die Kosten zwischen 4.000,00 € und 8.000,00 € liegen, wobei die Krankenkassen diese Kosten im Normalfall nicht übernehmen, da Bruststraffungen meist ästhetische Gründe haben und nicht medizinisch induziert sind.
* Die auf dieser Seite beschriebenen Informationen zur Bruststraffung ersetzen in keinem Fall ein ausführliches Beratungsgespräch und eine persönliche Untersuchung durch Ihren behandelden Arzt. Die Beschreibungen zur Bruststraffung, der Ablauf und die Operationsverfahren sind mit aller Sorgfalt recherchiert. Trotzdem übernehmen wir keinerlei Haftung oder Garantie für die Richtigkeit der Angaben und den Ablauf, bzw. die Durchführbarkeit einer Bruststraffung in Ihrem individuellen Fall.
Bruststraffung

Klinikfinder

Mit unserem Klinikfinder können Sie ganz einfach eine Klinik oder Praxis für plastische und ästhetische Chirurgie in der Nähe Ihres Wohnortes finden:

Klinikfinder Hamburg Karlsruhe Berlin Mainz Dresden Hannover Herne Bochum Duisburg Düsseldorf Köln Frankfurt Stuttgart München Nürnberg

Buchtipps